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Leben im Einklang mit der NaturWas nutzt das beste Ökoportal, wenn der User seine eigene Meinung nirgendwo hinterlassen kann?Auf der www.gruenstich.de -Seite ist das ganz anders. Dort können kostenlos Artikel über eigene Öko-Aktivitäten eingestellt werden und Kommentare zu bestehenden Artikeln abgegeben werden. In dieser Meinungsgruppe gibt es dann die Gelegenheit über diese Themen zu diskutieren. Starten möchte ich mit dem Thema Biosprit E10. Hat sich schon jemand von Euch damit beschäftigt und werdet Ihr den Biosprit mit eurem Auto überhaupt tanken können? Ich habe mal bei meinem BMW- Händler gefragt und der hat im übrigen davon abgeraten... ***************************************************************************************************** Neu: Wie sollte die Energieversorgung der Zukunft aussehen, damit ein "Leben im Einklang mit der Natur" möglich ist? Müssen wir auch verzichten...?!
13.01.2011, 17:18 von MichaJena |
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Autohändler raten von E10 ab! 63 Prozent der deutschen Autohändler raten ihren Kunden von E10 ab! Das geht aus einer Umfrage des Leasingfinanzierers LeaseTrend hervor. Grund für die Ablehnung ist offenbar die Angst, bei Schäden in Regress genommen zu werden. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe hatte seinen Mitgliedern empfohlen, jedes Kundengespräch zum Thema E10 zu dokumentieren und mit einer Haftungsklausel zu versehen.
Warum werden Lebensmittel durch E10 teurer?
Weil für die Herstellung des Biosprits immer mehr Getreide benötigt wird, das dann als Nahrungs- bzw. Futtermittel fehlt! Außerdem verdrängen Energiepflanzen auf den Äckern andere Getreidesorten.
Schon jetzt ist Getreide weltweit knapp und teuer – z. B. durch die schlechte Ernte in Russland im letzten Jahr. Folge: Preise haben sich zum Teil verdoppelt. Eine Tonne Weizen kostet etwa 240 Euro (Tiefstand 2010: 125 Euro). Spekulation an den Börsen heizt den Preis zusätzlich an.
Und der Internationale Getreiderat (IGC) rechnet für 2011/12 weiterhin mit Getreide-Knappheit. Steigt der Biosprit-Verbrauch, wird die Situation weiter verschärft!
Martin Hofstetter, Agrarexperte bei Greenpeace: „142 Millionen Tonnen Getreide wurden weltweit im letzten Jahr für Biosprit verbraucht – genug, um 420 Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren.“ Mit jeder 50-Liter-Tankfüllung E10 laufen 15 Kilogramm Getreide in den Tank. Das reicht für ca. 18 kg Brot oder Brötchen!
Was wird alles teurer?
• Brot: Peter Becker, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks: „Der Verbraucher muss sich auf Preiserhöhungen von drei bis fünf Prozent einstellen, unter anderem durch die Verknappung des Brotgetreides. Es ist absurd, Getreide zu verbrennen, während manche Menschen auf der Welt nicht genug zu essen haben.“
• Fleisch, Milchprodukte: Beim Mästen werden drei Kilogramm Getreide für ein Kilogramm Fleisch benötigt – der größte Kostenanteil bei der Herstellung. Jürgen Abraham, Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie: „Bei Produkten aus Schweinen und Rindfleisch rechnen wir mit Preiserhöhungen zwischen 15 und 20 Prozent. Bei Milchprodukten wie Käse und Joghurt werden es 10 bis 15 Prozent sein.“
Clemens Tönnies, Chef des größten Fleischwarenherstellers Deutschlands, zu BILD: „E10 verschärft den Preisdruck dramatisch, weil viel Futtermittel in die Biogas- und Bioethanolgewinnung verschwindet. Das lebende Schwein kostete vor Kurzem noch 1,40 Euro pro Kilo, bald sind es 1,65 Euro – bei Rind sind es 3,80 Euro statt 3 Euro. Das müssen wir an die Verbraucher weitergeben.“
Ein Kilo Schweineschnitzel koste dann 6,90 Euro statt 6 Euro, 100 Gramm Wurstaufschnitt 1,40 statt 1,20 Euro.
• Geflügel, Eier: Geflügelfleisch und Hühnereier werden laut PHW-Gruppe, mit „Wiesenhof“ größter Geflügelfleischproduzent Deutschlands, zehn bis 15 Prozent teurer.
• Bier: Der Preis für Braumalz stieg im vergangenen Jahr bereits um 53 Prozent! Marc-Oliver Huhnholz vom Deutschen Brauer-Bund: „Bei einigen Brauereien könnte der steigende Rohstoffpreis in Kombination mit höheren Energie- und Personalkosten dazu führen, dass Bier teurer wird.“ Durchschnittlich wäre ein Anstieg um ca. 25 Cent pro Kiste möglich.
Und was sagen die Getreide- Produzenten?
Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbands, zu BILD: „Wenn die Nahrungsmittel jetzt aus den Discounter-Tiefstpreisen herauskommen, ist das eine Wertschätzung für die Arbeit der Bauernfamilien und keine Katastrophe für unsere Verbraucher.
Wir geben derzeit nur elf Prozent unserer Einkommen für Lebensmittel aus, sind damit am untersten Ende in Europa.“
EIN TIERHASSER HAT DEN DOBERMANN VON EINER AUTOBAHNBRÜCKE GEWORFEN! DER HUND ÜBERLEBTE DEN 20-METER-STURZ!
Das Tierdrama morgens um 8 Uhr: Ein Paar aus Ludwigshafen beobachtet, wie ein Mann den Dobermann über ein Brückengeländer an der A 6 bei Mörsch (Baden-Württemberg) hievt – den großen, braunen Hund in die Tiefe schleudert, wegrennt.
20 Meter fällt Paul ins sechs Grad kalte Rheinwasser. Mit letzter Kraft kämpft er sich ans rettende Ufer. Dort hilft das geschockte Ehepaar, bringt ihn zum Tierschutzverein nach Frankenthal.
Chefin Simone Jurigiw (36): „Der etwa 7 Jahre alte Dobermann war total unterkühlt, ist immer noch völlig verstört. Er hatte großes Glück, dass ihm beim Aufprall auf das betonharte Wasser nicht sämtliche Organe aufgeplatzt sind.“
Im Tierschutzverein wird der Hund, dem die Pfleger den Namen Paul gaben, nun liebevoll aufgepäppelt. Die Polizei ermittelt gegen das noch unbekannte Herrchen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Darauf stehen bis zu 3 Jahre Haft.
Dobermann Paul sucht jetzt ein neues, liebevolles Zuhause. Chefin Jurigiw zuversichtlich: „Wir hoffen, dass sich bald tierliebe Menschen melden, die Paul zu sich nehmen wollen.“