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SucheErgebnisse:Das Erdbeben in Japan hat Auswirkungen auf den gesamten Globus. Die Erschütterungen haben die Erdachse verschoben - und Japan verrückt. Es handelt sich angeblich um die größte Landbewegung seit Jahrzehnten. Zahlreiche Hilfsorganisationen haben auch im Internet und über ihre Accounts in den sozialen Netzwerken zu Spenden für die Opfer des Erdbebens in Japan aufgerufen; viele bieten auch die Möglichkeit an, dies online zu tun. Es ist sicher für die Menschen in Japan, denen unser ganzes Mitgefühl gilt, ein klein wenig beruhigend, wenn der Wind die radioaktiven Wolken auf das offene Meer treibt. aber das ist doch nur ein Verschieben der Katastrophe. Was folgt, wenn das Meer verseucht ist? Nach dem Erdbeben in Japan rechnet die Polizei in der Katastrophenregion Miyagi im Nordosten mit bis zu 10.000 Toten. Das berichtet der japanische Fernsehsender NHK, der den örtlichen Polizeichef zitiert. Die Region war am schwersten von dem Beben getroffen worden. Bis Samstag wurden 689 Tote identifiziert. Hunderte Tote wurden noch nicht identifiziert, mehr als 10.000 Menschen werden vermisst. Mittlerweile haben die japanischen Behörden die Angaben über die Stärke des Erdbebens von 8.9 auf 9.0 heraufgesetzt. Eine Karte des United States Geological Survey (USGS) illustriert die Nachbeben, die zudem bislang in der betroffenen Region aufgetreten sind. Google hat einige Satellitenbilder zusammengestellt, die mit Davor- und Danach-Aufnahmen das Ausmaß der durch das Erdbeben ausgelösten Katastrophe demonstrieren. Die Katastrophen in Japan haben nicht nur Hamsterkäufe in den Supermärkten ausgelöst: Hersteller bestellen bei den Zulieferern auf Vorrat, um von den befürchteten Produktionseinbrüchen in Japan nicht kalt erwischt zu werden. Die Panikkäufe haben am Freitag die Preise auf dem Spotmarkt nochmal um 10 bis 30 Prozent noch oben ausschlagen lassen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die keine langfristigen Kontrakte durchsetzen können, leiden unter dieser Entwicklung. Noch ist die Stromversorgung für die Kühlsysteme des teilweise zerstörten Reaktors Fukushima 1 nicht wieder hergestellt, auch wenn es offenbar gelungen ist, eine Stromleitung zu Block 2 des Kraftwerks zu verlegen. Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hofft man, bis Sonntagmorgen darüber das Kühlsystem des Reaktors wieder in Gang setzen zu können. In einem weiteren Schritt soll auch Block 1 mit Strom versorgt werden. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob das Kühlsystem noch funktioniert. Bis auf weiteres sollen die Reaktoren rund um die Uhr zur Kühlung mit Wasser besprüht werden. Die Lage scheint weiter kritisch: Offenbar haben Arbeiter inzwischen Löcher in die Blöcke 5 und 6 geschnitten, um Wasserstoffexplosionen zu verhindern, die in den vergangenen Tagen an den anderen Reaktorblöcken große Schäden angerichtet hatten. |
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