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Ergebnisse:
Forscher untersuchen Nachrichtenausbreitung bei Twitter und Facebook
Forscher untersuchen Nachrichtenausbreitung bei Twitter und Facebook Bislang lässt sich nur schwer vorhersagen, wie sich aktuelle Neuigkeiten im Social-Media-Bereich verbreiten. Manche Nachricht wird lange in Blogs, auf Twitter oder bei Facebook diskutiert, manche ist bereits nach wenigen Stunden passé.
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Forscher untersuchen Nachrichtenausbreitung bei Twitter und Facebook
Twitter für Unternehmen
Das soziale Business-Netzwerk Yammer hat eine interessante Vermarktungsstrategie: Erst lockt es die Arbeitnehmer an, dann das Management. Die meisten Hersteller von Social-Networking-Lösungen für Unternehmen versuchen, sich nach der Top-to-Bottom-Methode in einer Firma zu etablieren: Jive oder IBM Lotus Connections gehören dazu. Dabei wird versucht, dem Management einer Firma beispielsweise Blogs, Wikis oder Facebook-artige Profilseiten zu verkaufen, die besonders gut mit jener Geschäftssoftware funktionieren sollen, die bereits vorhanden ist. Bei Yammer, das man als Twitter für Unternehmen bezeichnen könnte, regiert jedoch ein anderer Vermarktungsansatz: Schnappe Dir zuerst die gewöhnlichen Mitarbeiter und locke darüber dann die Konzernleitung an.
Facebook, Twitter und der Tod von RSS Update
"RSS ist tot " für die Online-Avantgarde ist das zu einer Art Meme geworden. Gemeint ist damit, dass soziale Netzwerke wie Facebook oder der personalisierte Nachrichtenstrom Twitters das Modell, eine Nachrichtenquelle zu abonnieren, ablösen. Ohnehin meinen die Newsfeed-Totengräber, RSS und Atom hätten sich nie in der breiten Masse durchsetzen können. Untersuchungen, wie viele der "RSS ist tot"-Blogbeiträge per Newsfeed gelesen worden sind, sind uns nicht bekannt.
Jetzt hat die "RSS ist tot"-Fraktion wieder neue Argumente erhalten. Facebook und Twitter hätten RSS stillschweigend komplett abgeschaltet, heißt es in einem vielzitierten Blogpost. Tatsächlich enthält die im September freigeschaltete neue Twitter-Startseite keinen Hinweise mehr auf Newsfeeds; die bisher noch erreichbare alte Twitter-Seite verweist noch auf drei Feeds, doch funktionieren offenbar weder der Timeline- noch der Erwähnungs-Feed, nur die Tweet-Favoriten lassen sich noch abonnieren. Offiziell hat Twitter tatsächlich die RSS-Unterstützung eingestellt und verweist auf den Authentifizierungsmechanismus OAuth, über den Anwendungen Newsfeeds bereitstellen können. Im Übrigen können einige Feedreader (etwa Google Reader) Twitter-Profile direkt über ihre URL (http://twitter.com/profilname) abonnieren. Update: Twitter stellt unter der URL http://twitter.com/statuses/user_timeline/[ID].rss (oder .atom) nach wie vor eine Newsfeed-Schnittstelle einzelner Twitter-Profile zur Verfügung.
Auf Facebook ist es offenbar nicht mehr möglich, komplette Benutzer oder Seiten per Newsfeed zu lesen. Die alten Profil-URLs nach dem Muster http://www.facebook.com/feeds/page.php?id=[Facebook-ID] sind nicht mehr erreichbar. Allerdings hat das führende soziale Netzwerk RSS nicht komplett abgeschaltet: Nach wie vor ist es möglich, Benachrichtigungen für das eigene Profil zu abonnieren. Das Gleiche gilt für die von Freunden geposteten Links.
Für die Newsfeed-Anhänger sind das keine guten Nachrichten, aber auch keine besonders überraschenden: RSS steht zu Facebook und Twitter in einer Art Konkurrenzverhältnis als Nachrichtenstrom. Insgesamt scheint das Format noch recht verbreitet zu sein: Mindestens 7,7 Millionen Websites bieten ihre Informationen auf diese Weise an; unter den besucherstärksten ist es mehr als jede fünfte. Tot sind RSS, Atom und Co. also noch lange nicht.
Tweets schneller Analysieren: Storm wird Open Source
Erst vor Kurzem hat Twitter sich den Echtzeitanalyse-Spezialisten BackType einverleibt. Ausschlaggebend für die Übernahme war insbesondere das Echtzeit-Datenverarbeitungssystem Storm, von dem Twitter sich langfristig genauere Analysen seiner Daten verspricht. BackTypes Tradition, die eigenen Produkte früher oder später als Open-Source-Produkt zu veröffentlichen, wird nun auch bei Twitter weiter gepflegt am 19. September will Nathan Marz, seinerzeit Lead Engineer bei Backtype, Storm auf der Strange Loop 2011 als Open Source veröffentlichen.
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